Dünnschichtsilizium
Die Arbeitsgruppe "Dünnschichtsilizium" des ipv entwickelt Solarzellen und Photodetektoren auf der Basis amorphen und nanokristallinen Siliziums. Flexible Photovoltaikmodule entstehen mit Hilfe der in-situ Serienverschaltung. Niedertemperaturprozesse nutzen ultradünne amorphe Siliziumschichten zur Passivierung und Verbesserung kristalliner Siliziumsolarzellen. In der photovoltaischen Systemtechnik vergleichen wir die Standorte Stuttgart, Nikosia und Kairo und untersuchen dabei den Einfluss von Material, Solarzellentyp und Klima auf den Jahresenergieertrag der netzgekoppelten Anlagen. Die dynamische elektronische Verschaltung verbessert die Energieausbeute von Photovoltaiksystemen. Spezielle Dünnschicht-Photodetektoren dienen der schnellen patientennahen Quantifizierung von Herzinfarkt-, Tumor- und Entzündungsmarkern in einem mobilen elektro-optischen Mikrosystem, welches wir in Zusammenarbeit mit mehreren Instituten der Universitäten Tübingen und Stuttgart sowie dem Institut für Mikroelektronik Stuttgart entwickeln.